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Sarkoid beim Pferd: Salbe, Paste & Austrocknen – was du tun kannst

Ein Sarkoid beim Pferd ist keine harmlose Warze

Das equine Sarkoid ist gutartig (metastasiert nicht), kann aber lokal sehr aggressiv sein und wiederkommen. Viele suchen nach einer Salbe oder Paste und viele möchten keine OP.

Kurz zur Einordnung: Bei der äußeren Behandlung von Sarkoiden wird häufig darauf geachtet, die Stelle trocken zu halten. Austrocknen oder Verkrusten kann dabei Teil des Verlaufs sein.


Was tun bei einem Sarkoid?

Viele suchen nach „Salbe gegen Sarkoid/Sarkoide“ – gemeint ist meist eine äußere Routine, die im Alltag funktioniert. Kurz gesagt: trocken halten / austrocknen lassen statt ständig aufzuweichen (wenn es der Verlauf hergibt), Reibung reduzieren, Fliegen fernhalten und den Verlauf dokumentieren.


Trocken halten

Austrocknen/Verkrusten kann zum Verlauf gehören, nicht dauernd waschen, einweichen oder weich halten.

Reibung reduzieren

Scheuern, Wälzen, Gurtlage, Decken.

Fliegen & Schmutz fernhalten

Schutz der Umgebungshaut.

Verlauf dokumentieren

Fotos, Größenänderung, Blutung/Nässen.


Tierärztlich abklären, wenn es rasch wächst, stark blutet, deutlich schmerzt oder auffällig riecht/nässt. Eine konsequente äußere Routine kann den Verlauf begleiten. Wie schnell und wie weit, ist individuell.


Wie ein Sarkoid erkannt wird

Oft beginnt der Weg zur Diagnose mit unspezifischen Begriffen: Aural Plaque, Papillome oder Mauke. Erst die tierärztliche Untersuchung zeigt, dass es sich tatsächlich um ein Sarkoid handelt, eine besondere Form von Fibropapillom, ausgelöst durch das bovine Papillomavirus (BPV).


Unterstützung statt Eingriff

Sarkosense wird als Paste angerührt und äußerlich angewendet. Es lässt sich gezielt auftragen, haftet gut und deckt ab für eine alltagstaugliche Anwendung an betroffenen Hautstellen.

Was ist ein equines Sarkoid?

Ein Sarkoid ist ein Hauttumor beim Pferd. Nicht ansteckend, aber hartnäckig. Es sieht manchmal harmlos aus wie eine Warze oder Wunde, ist aber kein Pilz, kein Ekzem und keine Verletzung, die einfach abheilt. Die genaue Form beeinflusst die Wahl der Behandlung:


Echte Erfahrungen mit Sarkoiden beim Pferd findest du hier: Erfahrungen mit Sarkosense


Okkult: wirkt wie eine kahle, glatte oder raue Hautstelle

Verrukös: sieht warzig und krustig aus

Nodulär: fühlt sich wie ein fester Knubbel unter der Haut an

Fibroblastisch: erinnert an wildes Fleisch, oft feucht oder blutend

Gemischt: Mischform aus mehreren Typen

Maligne: sehr selten, wächst großflächig und breitet sich aggressiv aus

Was die Entwicklung eines Sarkoids beeinflusst

Auch wenn das auslösende Virus (BPV-1/2) der gleiche bleibt, unterscheiden sich Verlauf und Wachstum von Pferd zu Pferd deutlich. Drei Faktoren spielen dabei eine Rolle:


Immunsystem unter Druck

Dauerstress, Wundheilungsprobleme oder Infektionen können die körpereigene Kontrolle über papillomavirusbedingte Hautveränderungen schwächen.


Belastete Haut & Bindegewebe

Kleine Verletzungen, scheuernde Ausrüstung oder Insektenstiche schaffen Eintrittspforten oder reizen bestehende Sarkoide so, dass sie schneller wachsen.


Stoffwechsel im Ungleichgewicht

Fehlen bestimmte Mikronährstoffe, etwa Aminosäuren, Zink oder Antioxidantien, kann die Haut langsamer regenerieren. Das verändert das Umfeld rund um ein Sarkoid, ohne selbst die Ursache zu sein.

Und was sagen Tierärzt:innen?

Oft hören Pferdebesitzer:innen Sätze wie:

„Probier’s mal mit Herpescreme.“

„Manche nehmen Thuja-Tinktur.“

„Wir können’s abbinden, vielleicht kommt’s nicht zurück.“


Das ist kein Desinteresse. Es ist ehrliche Hilflosigkeit. Denn bei equinen Sarkoiden gibt es keine Standardlösung, keine gesicherte Therapie, die immer wirkt. Es gibt keine eine Methode, sondern viele Ansätze, je nach Lage, Größe und Pferd.


Viele Tierärzt:innen kennen das Dilemma: OP oder nicht? Cremes, Kräuter, Abbindung, Abwarten? Die Entscheidung liegt oft bei den Besitzer:innen. Mit allen Zweifeln, Hoffnungen und Fragen.


Mehr über die Grundlagen der Pferdehaut und ihre Pflege

Welche Behandlungen gibt es?

Und was ist realistisch?

Die Liste möglicher Therapien ist lang, aber keine Methode garantiert Erfolg. Deshalb fällt die Wahl oft schwer. Hier eine Auswahl gängiger Ansätze:


Klassische Methoden:

Chirurgie (OP):

Schnell, aber oft kommen Sarkoide zurück, besonders bei zu kleinem Schnitt.

Laser oder Kryo (Einfrieren):

Präzise Methoden, aber aufwendig, oft nur in der Klinik.

Chemotherapie vor Ort:

Manche Tierärzte setzen in der Praxis auf Chemotherapeutika, die direkt ins Sarkoid gegeben werden. Diese Verfahren sind wirksam, müssen aber immer tierärztlich überwacht werden.

Topische Cremes:

Wie Immunmodulator-Creme (rezeptpflichtig) oder ätzende Pasten. Wirken manchmal, können aber stark reizen.

Immuntherapie / Strahlentherapie:

Nur in Spezialkliniken – teuer, aber bei bestimmten Fällen sehr effektiv.

Abbindung (Ligation):

Nur für bestimmte, gestielte Sarkoide, nicht ohne Begleittherapie.


Alternative Ansätze:

Homöopathie / Thuja / Globuli

– viele Erfahrungsberichte, aber kaum Studien

Cremes, Tinkturen, Herpesmittel

– Wirkung oft unklar, kann das Sarkoid reizen oder stabil halten

Pflege mit natürlichen Produkten

– Ziel: das Hautmilieu verbessern, die Stelle pflegen und Entzündungen vorbeugen

Sanfte Alternativen zu stark reizenden Pasten

Viele Pferdehalter:innen stoßen bei der Suche nach Behandlungsmöglichkeiten auf sogenannte Blutwurz-Salben. Einige dieser Präparate basieren auf kanadischer Blutwurz (Black Root, Sanguinaria canadensis) und enthalten Stoffe, die, je nach Konzentration, stark reizend wirken können. Wer das vermeiden will, sucht oft nach einer milderen, reizarmen Routine.


Sarkosense vom Hofgut Claassen

wurde als milde Pflegeoption entwickelt: ein Pulver, das mit Wasser zu einer sanften Paste angerührt und wie eine Salbe aufgetragen wird und die umliegende Haut nicht belastet. Die Rezeptur dient zur begleitenden, äußerlichen Pflege bei auffälligen Hautstellen im Kontext von Sarkoid-Verdacht nach tierärztlicher Abklärung. Mit rein natürlichen Inhaltsstoffen, frei von Alkohol, Duftstoffen und ätherischen Ölen.

Sarkosense richtig anwenden – was wirklich zählt

Sarkosense ist für die äußere Anwendung an auffälligen Hautstellen gedacht – als praktische Routine, die sich im Stallalltag durchziehen und dokumentieren lässt. Es haftet gut, deckt ab und kann auch entlang der Randbereiche aufgetragen werden (bei empfindlichen Pferden: erst kleinflächig testen).

Wenn du schon viel probiert hast: Hier geht’s nicht um den nächsten Trick – sondern um eine klare Vorgehensweise. Vier Prinzipien machen den Unterschied:


1. Weniger Wechsel, mehr Ruhe

Oft wird zu viel variiert: heute dies füttern, morgen das schmieren, übermorgen wieder etwas anderes. Sinnvoller ist eine klare, gleichbleibende Vorgehensweise und dieser Zeit zu geben.


2. Randbereiche schützen – besonders in der Fliegenzeit

In der Fliegenzeit sind oft nicht nur die betroffenen Stellen selbst, sondern die intakten Randbereiche der empfindliche Punkt: Reibung, Feuchtigkeit, Schmutz und Insektenstress können zusätzlich belasten.

Bei stark reizenden Pasten (z. B. auf Basis von Blutwurz/Sanguinaria oder Zinkchlorid – je nach Produkt) wird häufig empfohlen, die gesunde Umgebungshaut möglichst nicht mit einzubeziehen, um unnötige Irritationen zu vermeiden.

Sarkosense lässt sich bei Bedarf auch entlang der Randbereiche auftragen, deckt zuverlässig ab und ist dadurch gerade im Sommer praktisch.


3. Konstanz statt „Kuren“

Entscheidend ist weniger „viel“, sondern gleichmäßig: eine konsequente, wiederholbare Anwendung schafft oft die Bedingungen, unter denen die Stelle weniger gestresst ist.


4. Beobachten – und nicht zu früh aufhören

Veränderungen können sich schrittweise zeigen. Manchmal schnell, manchmal erst nach Wochen. Fotos helfen, den Verlauf nüchtern zu dokumentieren (Größe, Nässen/Blutung, Randbereich), ohne sich vom Tagesbild verrückt machen zu lassen.

Echte Fragen, die uns oft erreichen

Stand: Dezember 2025. Diese Seite ersetzt keine tierärztliche Diagnose.

"Warum wirkt es manchmal erst aktiver, bevor es ruhiger wird?"

Das kann vorkommen. Wichtig ist: eng beobachten. Bei deutlicher Zunahme bitte tierärztlich draufschauen. Wichtig ist, nicht zu früh abzubrechen, solange die Stelle noch aktiv ist.


„Kann ich einfach aufhören, wenn es besser aussieht?“

Erst dann, wenn die Stelle stabil ist: trocken, ruhig, ohne neue Reizung. Zu frühes Abbrechen führt oft dazu, dass man wieder von vorn anfängt.


„Hilft das bei jedem Sarkoid?“

Es gibt keine Garantie. Sinnvoll ist: früh abklären, dann eine klare Linie wählen und konsequent bleiben.


„Wie lange dauert es?“

Veränderungen können schnell sichtbar sein. Wie lange der Verlauf dauert, ist sehr unterschiedlich – oft Wochen bis Monate. Fotos helfen beim nüchternen Tracking.


„Ist das auch für empfindliche Pferde geeignet?“

Sarkosense wurde so formuliert, dass es reizarm ist. Wenn dein Pferd empfindlich reagiert: Rhythmus anpassen oder pausieren und beobachten.“ Auch bei Pferden mit sensibler Haut oder Neigung zu Reaktionen haben wir gute Erfahrungen gemacht. Wenn dein Pferd z. B. bei Anwendung am Bauch oder in Euternähe empfindlich reagiert, hilft es oft, ein paar Tage auszusetzen oder den Rhythmus zu strecken.


„Kann ich das mit anderen Methoden kombinieren?“

Jede zusätzliche Maßnahme bringt neue Reize. Manche Pferde kommen mit einer klaren, einfachen Linie besser zurecht. Wer kombiniert, sollte genau beobachten, was wirkt und was stört.


Erfahrungen anderer Pferdehalter:innen lesen

Sarkosense kennenlernen

Wenn du keine Wunder mehr erwartest:

Nicht alles verschwindet über Nacht. Aber vieles verändert sich, wenn man dranbleibt. Genau dafür wurde Sarkosense gemacht: als natürliche Unterstützung von Pferden mit Sarkoiden.